Grundbedingungen zur Zucht (GzZ)
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Da Zucht die Erhaltung bzw. die Verbesserung einer Rasse zum Ziel hat, müssen Rüde und Hündin dem Rassestandard des Australian Shepherd, erstellt vom Australian Shepherd Club of America, ASCA, Inc., entsprechen. Innerhalb der ASAG ist die Zucht mit Hunden mit langer Rute erlaubt.
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Der Aussie ist ein Hund, der sich eher spät entwickelt. Daher müssen Rüde und Hündin ein Mindestalter erreicht haben, um körperlich und im Wesen möglichst ausgereift zu sein. Ebenso gilt ein Höchstalter. Das Mindestalter für Hündinnen beträgt 24 Monate. Das Mindestalter für Rüden beträgt 18 Monate. Das Höchstalter für Hündinnen beträgt acht Jahre, Ausnahmen sind mit tierärztlichem Attest möglich. Das Höchstalter für Rüden beträgt bei guter Gesundheit zehn Jahre. Nach dem 4. Wurf, vor jeder weiteren Belegung, muss ein tierärztliches Gesundheitszeugnis über die Zuchttauglichkeit der Hündin erstellt werden. (geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) |
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Bei Hündinnen, die einen 6 monatigen Rhythmus der Läufigkeit haben, muss nach einem Wurf mindestens eine Läufigkeit bis zum nächsten Deckakt ausgelassen werden. Bei einem längeren Rhythmus der Läufigkeit (8-9 Monate) kann bei kräftigen Hündinnen auch schon mal an zwei Läufigkeiten nacheinander gedeckt werden, wobei danach mindestens eine Läufigkeit übersprungen werden muss. Sollte eine Hündin einen kürzeren Zyklus als 6 Monate haben, ist nur eine Bedeckung im Jahr zulässig. (geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) |
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Rüde und Hündin müssen auf HD untersucht sein. Die HD- Aufnahme erstellt der heimische Tierarzt, diese wird mit dem ASAG Formular an Dr. Witteborg gesandt, welche offiziell die Auswertung für die ASAG durchführt. Dr. Witteborg schickt die Auswertungen und die Röntgenaufnahmen an den/die Referent/in für Zuchtangelegenheiten. Diese/r schickt dem Besitzer das Ergebnis zu, die Aufnahmen werden bei der ASAG archiviert. Das Mindestalter bei der Röntgenaufnahme beträgt 18 Monate. Das Ergebnis für die Zucht darf lauten: A1 – A2 – B1 – B2. Weitere zur Zucht zugelassene Auswertungen: OFA-Auswertungen: alle lt. OFA als "normal" bezeichneten Ergebnisse (Excellent - Good - Fair) Anerkennung der FCI-Anerkennung der HD-Auswertgungen (geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) vom europäischen Ausland. |
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5. Augenuntersuchung |
Die PRA Untersuchung wird von einem Veterinär Ophtalmologen vorgenommen. Dabei wird gleichzeitig eine Untersuchung auf folgende Erkrankungen vorgenommen: CEA, RD, Katarakt, PHTVL, PHPV. Das Ergebnis muss in allen Punkten „frei“ lauten. Die Untersuchung wird bei Zuchttieren vor dem Deckakt durchgeführt, jedoch ist eine einmalige Untersuchung pro Jahr ausreichend. Die Züchter sind verpflichtet die Welpen im Alter zwischen der 6. bis 8. Lebenswoche von einem Vertinärophtalmologen auf erbliche Augenerkrankungen untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse sind dem Verein vorzulegen (alle Untersuchungen, nicht nur CEA). (geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) |
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Rüde und Hündin müssen ein komplettes Scherengebiß haben. Vom Tierarzt muss eine Bescheinigung über das Gebiß vorliegen. Bei einem Rüden ebenso eine Bescheinigung, dass weder Monorchismus noch Kryptorchismus vorliegen. Es wird empfohlen, die Zahnbescheinigung nach dem Zahnwechsel durchführen zu lassen, da es später z.B. schwierig werden kann, einen abgebrochenen Zahn nachzuweisen. In Ausnahmefällen ist vom Vorstand zu beschließen, ob Tiere mit nicht einwandfreiem Gebiß zur Zucht bewendet werden dürfen. |
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Bei der Zucht dürfen weder Merle mal Merle noch NBT mal NBT Tiere gepaart werden. |
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Ausnahmen zu den oben genannten Bedingungen (Alter, Läufigkeitsrhythmen, Gebiss und Welpenabgabe unter 8 Wochen) können mit einer guten Begründung beim Vorstand beantragt werden. |
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Die Mitglieder sind verpflichtet eine Deck- sowie Wurfmeldung an die Welpenvermittlung zu schicken. Bei der Belegung einer Hündin von einem Rüden, dessen Beisitzer nicht ASAG Mitglied ist, müssen die geforderten Untersuchungen durchgeführt worden sein und als Fotokopien der Deckmeldung beiliegen. Deckt ein Rüde eine Hündin, deren Besitzer nicht Mitglied der ASAG ist, müssen die geforderten Untersuchungen (Augen, Gebiss, HD) ( geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) durchgeführt worden sein und als Fotokopien der Deckmeldung beiliegen. Die Mitglieder sind verpflichtet, Deckmeldungen innerhalb von 14 Tagen nach dem erfolgten Deckakt an die Referentin für Zuchtangelegenheiten zu senden. Diese Reglung gilt ebenso für die Wurfmeldungen. Wird nicht nach dieser Regelung gehandelt, werden die Welpen der verschiedensten Verpaarungen des Mitglieds solange nicht über die ASAG e.V. vermittelt, d.h., liegen alle Unterlagen einer Zuchthündin vor, jedoch der Züchter hat noch eine weitere Hündin belegt, deren Unterlagen nicht dem Verein vorliegen, gehen auch die Würfe des gleichen Züchters nicht in die Vermittlung. (geändert laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 12.03.2006) |
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11. Gültigkeit |
Die Grundbedingungen zur Zucht wurden in der Mitgliederversammlung vom 25.01.1998 errichtet und haben ab diesem Zeitpunkt Gültigkeit. |
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Änderungen von den Abstimmungen der Mitgliederversammlung vom 12.03.2006 eingearbeitet. |
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Rassestandard des Australian Shepherd Club of America Inc. (ASCA) Gültig seit dem 15. Januar 1977 |
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Der Australian Shepherd ist ein gut ausbalancierter Hund von mittlerer Größe und Knochenstärke. Er ist aufmerksam und lebhaft, zeigt Stärke und Ausdauer, kombiniert mit einer außergewöhnlichen Beweglichkeit. Er ist etwas länger als hoch und hat ein Fell von mittlerer Länge und Härte, bei dem die Färbungen eine große Variationsbreite und Individualität bei jedem Hund ermöglichen. Eine identifizierende Charakteristik ist seine natürliche oder kupierte Stummelrute. Die Geschlechtsunterschiede zwischen Rüden und Hündinnen sind deutlich erkennbar. |
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Der Australian Shepherd ist intelligent, in erster Linie ein Arbeitshund mit starkem Hüte- und Schutztrieb. Er ist ein außergewöhnlicher Begleiter. Er ist vielseitig und leicht zu trainieren und erfüllt die ihm gestellten Aufgaben mit großem Stil und Enthusiasmus. Er ist Fremden gegenüber reserviert, zeigt jedoch keine Scheu. Obgleich er ein agressiver und authoritärer Arbeiter ist, ist Bösartigkeit gegenüber Menschen und Tieren nicht tolerabel. |
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Wohlgeformt, kräftig trocken und in Proportion zum Körper. Der Oberkopf ist flach bis leicht gewölbt, seine Länge und Breite sind gleich der Länge der Schnauze, die ausgeglichen und proportioniert zum Rest des Kopfes ist. Die Schnauze verjüngt sich leicht zu einer gerundeten Nasenspitze. Der Stop ist mittelmäßig ausgeprägt, aber deutlich erkennbar.
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Der Nacken ist fest, klar, steht in Proportion zum Körper. Er ist von mittlerer Länge, leicht gewölbt und gut in die Schultern eingesetzt. Der Körper ist fest und muskulös. Die Rückenlinie erscheint waagerecht bei einer natürlichen rechtwinkeligen Haltung. Die Brust ist tief und fest mit wohlgeformten Rippen. Die Lende ist von oben gesehen stark und breit. Die Unterlinie steigt mäßig von vorne nach hinten an. Die Kruppe ist mäßig abfallend. Der Idealwinkel liegt bei 30 Grad von der Horizontalen. Die Rute ist gerade, nicht länger als 10,16 cm (4 inches), eine natürliche Stummelrute, oder kupiert (gilt nicht in Deutschland -> Kupierverbot!). |
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Die Schulterblätter (scapula) sind lang, flach, eng angesetzt am Widerrist, etwa zwei Finger breit auseinander bei natürlicher Haltung, gut nach hinten gestellt bei einem annähernden Winkel von fünfundvierzig (45) Grad zum Boden. Der Oberarm (humerus) ist in einem annähernden rechten Winkel an die Schultern angesetzt, wobei die Vorderbeine gerade und senkrecht stehen. Das Ellbogengelenk ist gleich weit entfernt vom Boden wie vom Widerrist. Die Beine sind gerade und kräftig. Die Fesseln sind kurz, dick und stark, aber dennoch flexibel und zeigen von der Seite betrachtet einen leichten Winkel. Die Pfoten sind oval geformt, kompakt, mit eng verbundenen, gut gewölbten Zehen. Die Ballen sind dick und elastisch. Die Krallen sind kurz und kräftig. Wolfskrallen können entfernt werden. |
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Die Weite der Hinterhand ist annähernd gleich der Weite der Vorderhand an den Schultern. Winkelung von Becken und Oberschenkel (femur) entsprechen der Winkelung von Schulterblatt und Oberarm, wobei sie annähernd einen rechten Winkel bilden. Die Kniegelenke sind klar definiert, die Sprunggelenke mäßig gebogen. Die Hintermittelfußknochen (metatarsi) sind kurz, senkrecht zum Boden und parallel zueinander, wenn man sie von hinten betrachtet. Die Pfoten sind oval geformt, kompakt, mit eng verbundenen, gut gewölbten Zehen. Die Ballen sind dick und elastisch. Die Krallen sind kurz und stark. Die hinteren Wolfskrallen werden entfernt. |
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Von mittlerer Beschaffenheit, glatt bis leicht gewellt, wetterbeständig von mittlerer Länge mit Unterwolle. Die Quantität der Unterwolle variiert mit dem Klima. Das Haar ist kurz glatt am Kopf, an der Außenseite der Ohren, der Vorderseite der Vorderbeine und unterhalb der Sprunggelenke. Die Rückseite der Vorderbeine ist mäßig befedert; die Hosen sind mittelvoll. Mähne und Kragen sind mäßig, bei Rüden ausgeprägter als bei Hündinnen. Untypische Fellbeschaffenheit ist ein schwerer Fehler. |
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Alle Farben sind kräftig, klar und satt. Die anerkannten Farben sind Blue Merle, Red Merle (Liver Merle), Solid Black oder Solid Red (Solid Liver), alle mit oder ohne weiße und/oder kupferfarbene Abzeichen, ohne Vorzug der Reihenfolge. Die Blue Merles und einfarbig schwarzen Hunde haben schwarz pigmentierte Nasen, Lippen und Augenumrandungen. Die Red Merles und einfarbig roten Hunde haben leberfarbene Nasen, Lippen und Augenumrandungen. Teilweise unpigmentierte Nasen (Butterfly Nose) sind bei Hunden unter einem Jahr nicht als Fehler zu werten. Bei allen Farben sind die Bereiche um die Augen und Ohren überwiegend von anderen Farben als weiß beherrscht. Der Haaransatz eines weißen Kragens darf nicht hinter dem Widerrist liegen. Disqualifizierende Fehler: Andere als die anerkannten Farben. Weiße Flecken am Körper. Vollständig unpigmentierte Nasen (Dudley Nose). |
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Weich, frei und leicht. Zeigt Behendigkeit in der Bewegungen mit einem gut ausbalancierten, raumgreifenden Schritt. Vorder- und Hinterbeine bewegen sich gerade und parallel zur Mittellinie des Körpers; bei steigender Geschwindigkeit nähern sich die Vorder- und Hinterpfoten der Schwerpunktlinie des Hundes, während die Rückenlinie des Hundes fest und waagerecht bleibt. |
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Bevorzugte Höhe im Widerrist ist für Rüden 50,8 cm - 58,5 cm (20-23 inches); für Hündinnen 45,7 cm - 53,4 cm (18-21 inches), jedoch sollte Qualität nie der Größe geopfert werden. |
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Monorchismus, Kryptorchismus
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